San Francisco wir kommen (Nachtrag)

Written by web1108 on . Posted in From the field

Die Nacht war wie immer kurz und so machten wir uns recht früh fertig um San Francisco zu erkunden. Wir hatten leider nur einen Tag Zeit dafür. Ich kaufte uns ein Tagesticket für die Straßen-, U- und sonstige Bahnen um schnell von einem zum anderen Ort zu kommen. Die Cable-Cars starteten glücklicherweise an der Powel-Station, die gleich um die Ecke unseres Hotels war. Wir fuhren mit einem solchen bis an die Endstation und liefen von dort aus direkt zur Fishermans Warf. Wir schauten uns alles an und liefen hier hin und liefen dort hin und bekamen auch die Golden Gate Bridge zu sehen, von weitem. Aus dieser Entfernung sah sie gar nicht so groß aus. Wir beschlossen erst mal dort hin zu gehen. Ja, gehen. Ich habe mich mit der Entfernung total verschätzt. Nachdem wir einige hundert Meter gelaufen waren und die Brücke einfach nicht näher kommen wollte, zog ich meinen Plan heraus und musste feststellen, dass eine Erkundung zu Fuß, in der zur Verfügung stehenden Zeit, nicht machbar ist. Also wieder zurück zur Fishermans Warf und erst mal was essen. Anschließend suchten wir einen Fahrradverleih auf um uns zwei dieser Räder aus zu leihen. Damit ging es dann wesentlich einfacher in Richtung Brücke. Leider hatten wir Gegenwind und mussten kräftig in die Pedale treten, was uns aber auf dem Rückweg zugute kommen sollte.

 

Die Golden Gate Bridge

Wir fuhren also mit dem Fahrrad in Richtung Brücke. An der Aussichtsplattform machten wir, wie alle Anderen auch, die obligatorischen Bilder, wie sie schon zu tausenden zuvor gemacht wurden. Selbe Stelle, selbe Perspektive und somit auch die gleichen Bilder. Wenigstens hatten wir gutes Wetter und somit auch gute Sicht. Es war aber schon ein toller Gefühl selbst dort zu stehen und die berühmte rot strahlende Brücke zu sehen. Über die Brücke ging es dann auf dem dafür vorgesehenen Radweg, den natürlich auch die Fußgänger benutzten. Es waren viele Menschen unterwegs und man musste schon aufpassen, dass man nicht einen über den Haufen fuhr. Wir fuhren also über die Brücke, machte einige Bilder auf ihr, Bilder von der anderen Seite und fuhren dann wieder zurück. Dieses mal allerdings viel leichter, das wir nun den Wind von hinten hatten. Es passierte nichts spektakuläres, weder eine Reifenpanne noch sonst irgend etwas interessantes. Doch, ganz zum Schluss fuhren wir in eine Einbahnstraße in die falsche Richtung. Der Verleiher hatte mich extra vorher noch darauf hingewiesen. Ich hab’s dann aber noch rechtzeitig bemerkt, spätestens als uns auf jeder Fahrbahn die Autos entgegen kamen.

 

Pier 39

Vom Pier 39 hatte ich mir eigentlich etwas anderes Vorgestellt. Da muss ich sagen, war ich etwas enttäuscht. Ist alles nur ein Rummel und voll auf die Touris ausgelegt. Wir sind da nur mal durch gelaufen und haben eine Kleinigkeit eingekauft. Empfehlen kann ich das eigentlich nicht. Somit haben wir diese Attraktion recht schnell abgehakt.

 

China Town

Tja, auch hier muss ich sagen, enttäuschend. Ich hatte mir viel mehr Menschen und ein Gewusel vorgestellt. Vielleicht waren wir zur falschen Zeit dort, vielleicht sogar am falschen Ort? Jedenfalls gab es dort gefühlte tausende chinesischer Geschäfte mit viel Krims Krams. Nimmt mal einfach mal so mit.

 

Cable Car

Ja, Cable Car fahren macht Spaß und man kommt mit den Leuten ins Gespräch. Außerdem sind die Fahrzeuge echt klasse und mit unserem Tages Ticket konnten wir so oft fahren wie wir wollten, von morgens um 06:00 Uhr bis abends um 24:00 Uhr. Fahrpläne gibt es wohl keine, irgend wann kommt eine vorbei und man springt auf.

Morgen geht’s dann wieder zurück nach Deutschland.

 

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